Von juristischen Fachzeitschriften und den neusten Wohntrends

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Zeitschriften in den verschiedensten Variationen mit den verschiedensten Themen sind auch aus der Buchbranche nicht mehr wegzudenken. Egal ob es Publikums- oder Fachzeitschriften, Print- oder Online-Magazine sind – Abonnements spielen eine immer wichtigere Rolle. Im Düsseldorfer Standort „Goethe + Schweitzer“ gibt es eine große Zeitschriftenabteilung, die sich um sämtliche Belange der Kunden, aber auch der Verlage kümmert.

Doch wie stellt man sich das nun in unserem Büro vor? Denn ein Ladengeschäft gibt es hier nicht! Stapeln sich also einfach nur reihenweise Zeitschriften bis unter die Decke? An manchen Tagen vielleicht, aber ansonsten sind es eher nur tischhohe Stapel. Damit es einfacher ist zu verstehen, wie ein Tag abläuft, nehme ich euch einfach mal mit:

7.00 Uhr:

Es sind bereits Kollegen da, denn hier heißt es: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Bevor die Post eintrifft kann man so noch einiges schaffen. Darunter fallen eventuelle Abbestellungen, Umbestellungen oder Neubestellungen von Abonnements oder auch das Bearbeiten von Fällen, die am Vortag liegengeblieben sind.

9.30 Uhr

Das gelbe Postauto fährt in unsere Einfahrt. Jetzt müssen wir schnell an der Rampe am Lager sein und die zahlreichen Postwannen annehmen. Diese werden dann vorsichtig ins Büro zurückgebracht, wo sie auch gleich sortiert werden. Die Zeitschriften bleiben – der Rest wird auf die übrigen Abteilungen verteilt. Nachdem man sich einen groben Überblick verschafft hat, beginnt die Kontrolle: Sind genügend Hefte da? Sind die richtigen Hefte vom Verlag gekommen? Sind sie beschädigt?

Sind all diese Fragen beantwortet, kann man den Wareneingang erledigen und die Hefte dem jeweiligen Kunden zuweisen. Diese bekommen dann später noch ein Etikett, damit auch wir wissen, wem das Heft gehört. Manche Kunden bekommen zudem einen Verteiler, falls die Zeitschrift in der ganzen Firma gelesen wird. Dieser muss natürlich mit dem Etikett übereinstimmen, ansonsten kommt es sowohl bei uns als auch beim Kunden zu Verwirrung.

11.30 Uhr

Die Zeitschriften sind beklebt und müssen nur noch sortiert werden. Nur ist da das entscheidende Wort, denn viele Kunden werden speziell behandelt. Sobald man sich diese rausgefischt und einer gesonderten Behandlung unterzogen hat, sortiert man nach Botenfach, Postversand oder ins Standortfach. Im letzteren landet die Ware, die an unsere Kollegen in ganz Deutschland geliefert wird.

12.30 Uhr

Die Ware liegt nun in den jeweiligen Fächern – zumindest, wenn sie nicht beschädigt war oder falsch geliefert wurde. In diesen Fällen muss reklamiert werden, da reicht aber meist eine E-Mail. Apropos Mails. Diese sind wahrscheinlich auch eingetrudelt und müssen genauer betrachtet werden, falls etwas Dringendes darunter ist.

13.30 Uhr

Auch wenn einem nur Zeitschriften im Kopf herumschwirren, darf die Mittagspause nicht vergessen werden. Ein leckeres Essen, etwas Gesellschaft oder auch einfach eine ruhige Ecke mit einem Buch – Ausspannen kann einfach sein!

14.00 Uhr

Während morgens die einzelnen Zeitschriften kommen, treffen über den Tag verteilt größere Pakete ein, in denen sich die höheren Stückzahlen befinden. Eventuell wird heute noch der Wareneingang erledigt, aber meist geschieht das erst am nächsten Tag mit der neuen Postlieferung. Heute ist bereits alles verpackt und wartet nur darauf, abgeholt und verschickt zu werden. Aber Nachzählen und auf Schäden überprüfen, kann man schnell dazwischenschieben.

14.30 Uhr

Die Briefpost ist mittlerweile zu den Abteilungen sortiert worden und liegt bereits wartend im Fach der Abteilung. Auch hier wird erst einmal sortiert: nach Rechnungen, Bestellungen, Kündigungen und Bestätigungen. Die letzten drei Punkte werden in die jeweilige Mappe gelegt und die Kollegin, die gerade Zeit hat, bearbeitet die Fälle dann. Die Rechnungen werden nach Buchstabe des Verlags sortiert, die unter den Kollegen aufgeteilt sind. Jeder schnappt sich dann seinen kleinen Berg an Rechnungen und arbeitet ihn langsam ab. Damit befasst man sich dann meist den restlichen Nachmittag, denn die Rechnungen müssen auf Richtigkeit der Anzahl, des Kunden, der Adresse und des Preises kontrolliert werden. Erst danach können sie ins System eingegeben werden, damit später die Faktur gestartet werden kann.

16.00 Uhr

Der Tag ist rum und der Feierabend steht vor der Tür. Schnell werden noch die letzten Rechnungen ausgedruckt und in Umschläge gepackt, bevor man alles herunterfährt, das Büro verlässt und sich auf den Heimweg macht.

So oder so ungefähr kann ein normaler Tag aussehen – muss er aber nicht! Oft kommt noch etwas Unerwartetes dazu, aber das macht den Reiz aus und bringt Spannung in den Alltag zwischen Kochzeitschriften, Klatsch-und-Tratsch-Zeitschriften sowie medizinischen oder juristischen Fachzeitschriften.

by Nicole

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