Mein zweites Ausbildungsjahr im Homeoffice

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Wie alles angefangen hat

Als ich im Februar 2020 meine Ausbildung bei Schweitzer Fachinformationen begonnen habe, konnte noch niemand ahnen, dass nur wenige Wochen später eine weltweite Pandemie ausbrechen würde. Ich war gerade einmal sechs Wochen im Unternehmen und arbeitete zu diesem Zeitpunkt in der Filiale, als sich die Lage immer weiter zuspitzte. Irgendwann durften wir unsere Ladentüren nur noch für Kunden öffnen, um ihnen ihre bestellten Bücher herauszugeben. Kurz darauf war bereits absehbar, dass es noch eine ganze Weile dauern würde, bis wir wieder zurück in der Normalität, wie wir sie zu diesem Zeitpunkt kannten, ankommen würden.

Meine Zeit im Homeoffice

In den nächsten Abteilungen wurde es mir freigestellt, ob ich lieber im Büro oder im Homeoffice arbeiten wollte. Da die Büroräume zum damaligen Zeitpunkt wie leergefegt waren, habe ich mich, wie die meisten anderen Mitarbeitenden, ebenfalls für das Homeoffice entschieden. Da ich in einer WG wohnte, war ich zu Beginn noch ein wenig skeptisch wie es sein würde, im selben Zimmer zu arbeiten und zu leben. Würde mir nach einer gewissen Zeit die Decke auf den Kopf fallen? Doch bereits kurz darauf, gewöhnte ich mich an die neue Situation und fand schnell sogar Gefallen an den Vorteilen, die das Arbeiten von zuhause so mit sich bringt. So fällt beispielsweise. der tägliche Arbeitsweg und die Anfahrtszeit weg. Wenn ich allein vor mich hinarbeite, kann ich mich außerdem besser konzentrieren, da ich mich nicht so leicht von Geräuschen oder Gesprächen im trubeligen Großraumbüro ablenken lasse. Außerdem finde ich es super, dass ich zuhause jeden Tag die Möglichkeit habe, in der Mittagspause frisch zu kochen. So muss ich mein Essen nicht vorkochen und mir bereits am Vortag Gedanken machen, was ich am nächsten Tag essen möchte.

Zuhause arbeiten- kann das wirklich funktionieren?

Natürlich war es schade, meine Kollegen und Kolleginnen nicht mehr jeden Tag sehen zu können. Deswegen war es super hilfreich, dass in unserem kompletten Unternehmen seit Beginn der Pandemie immer mehr mit der Plattform MS Teams gearbeitet wurde. Man kann sich hier über Chats, sowie Video- und Telefonanrufe jederzeit mit allen Mitarbeitenden austauschen. So hält man weiterhin Kontakt und hat trotz der Distanz nach wie vor das Gefühl, eng mit allen zusammenzuarbeiten. Insgesamt habe ich drei komplette Ausbildungsstationen (Kundenservice, Digitale Dienste und Projektmanagement) im Homeoffice verbracht. Dazu muss jedoch auch gesagt werden, dass dies alles auch Abteilungen sind, in denen es irrelevant ist, von wo aus man arbeitet, da sich sowieso alles über den Bildschirm und das Telefon abspielt. Während dieser Zeit habe ich unter anderem in Teams gearbeitet, in denen die Mitarbeitenden in ganz Deutschland verteilt sitzen und ein persönliches Zusammenarbeiten demnach auch nicht möglich gewesen wäre.

Wie geht es nun weiter?

Mittlerweile bin ich jetzt schon im 3. Lehrjahr. Aktuell absolviere ich meinen zweiten Berufsschulblock und werde im Anschluss daran wieder in eine neue Abteilung kommen. In dieser sind die meisten Kollegen und Kolleginnen bereits mehrmals in der Woche wieder im Büro und arbeiten in der restlichen Zeit im Homeoffice. Auf diese Kombi freue ich mich jetzt schon besonders, da ich so wieder mehr persönlichen Kontakt mit dem Team haben werde und trotzdem weiterhin die Vorteile des Homeoffice genießen kann!

~ Florentine aus Hamburg ~

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