Buchtipp: SLAM DUNK

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Titel: SLAM DUNK

Autor: Takehiko Inoue

Preis: bis April 2024: 8,-€; danach 12,-€; jeder weitere Band 12,- €

Erscheinungsdatum: Band 1: 28. November 2023

Seitenzahl: 304 Seiten

ISBN: 978-3-551-62433-8

Verlag: Hayabusa 

Klappentext

Gewinnen ist zwar nicht alles im Basketball, aber wer will schon Zweiter werden? Man braucht Hingabe und Disziplin, um zu den Besten zu gehören und genau das will das Basketballteam der Shohoku High!

Hanamichi Sakuragi hat derweil kein Glück bei den Mädchen – überhaupt kein Glück! Da hilft es auch nicht, dass er dafür bekannt ist, immer wieder in Schlägereien zu geraten, aus denen er ausnahmslos als Sieger hervorgeht. Eines Tages trifft er Haruko, das Mädchen seiner Träume. Um Haruko zu beeindrucken, beginnt Hanamichi mit dem Basketball, der sein ganzes Leben verändern soll.

Rezension

Dass Manga schon lange im deutschen Buchhandel angekommen sind, sollte mittlerweile allen aufgefallen sein. Seien es nun Dauerbrenner wie One Piece, Naruto oder Attack on Titan oder auch „Newcomer“, wie Jujutsu Kaisen oder Demon Slayer. Manga werden immer beliebter und decken somit mehr und mehr Themen ab. Was in Japan schon gang und gäbe ist, wird in Deutschland grade auch beliebter: Sportmanga! Diese erfreuen sich großer Beliebtheit und gibt es in den verschiedensten Sportarten: Fußball, Tischtennis, Tanzen, Klettern, Schwimmen, Schlittschuhlaufen… You want it, you name it!

In Deutschland sind vermutlich der Volleyballmanga „Haikyu!!“ und der frische Fußballmanga „Blue Lock“ die derzeit bekanntesten Reihen. Nun trauen sich vermehrt deutsche Mangaverlage auch die Klassiker der Sportmanga in Deutschland zu vertreiben. So bringt Egmont den Footballmanga „Eyeshield 21“ auf den Markt und Hayabusa bringt DEN Basketballmanga schlechthin auf den deutschen Markt: „SLAM DUNK“.

Aus marketingtechnischen Gründen kein schlechter Kniff, da erst im letzten Jahr der Film „The First Slam Dunk“ den Staub von der in den 1990ern entstanden Reihe klopfte. Spannend ist es, ob „SLAM DUNK“ dieses Mal Fuß fassen kann. Es gab bereits 1999 einen Versuch und 2002 einen weiteren. Diese wurden jedoch nach dem 2. Band und später nach dem 8. Band abgebrochen.

Inhaltlich spürt man den Charme der 90er Jahre in diesem Manga. Detailreiche und ernste Panels wechseln sich gekonnt mit Slapstick ab und auch der Humor wurde geschmeidig übersetzt. Hin und wieder fühlte ich mich an die Chibi-Einlagen von Sailor Moon erinnert oder im Aufbau der Sprüche und Witze an JoJos vierten Part „Diamond Is Unbrakeable“.

Nun aber zum Inhalt:

Als der Junge Hanamichi Sakuragi auf die Oberschule wechselt, verguckt er sich in seine Mitschülerin Haruko Akagi, die ihn aufgrund seiner Körpergröße fragt, ob er nicht Basketball spielen würde. Um sie zu beeindrucken, bejaht Sakuragi, obwohl er keinerlei sportlichen Aktivitäten nachgeht. Beim Versuch der Basketballmannschaft beizutreten, legt er sich mit dem Teamkapitän an, der sich kurz darauf als der große Bruder von Haruko herausstellt. Als wäre dieses Spannungsfeld nicht schon genug, taucht auch das Basketballass Kaede Rukawa auf, für den Haruko heimlich schwärmt und selbstverständlich nun auch Teil der Mannschaft werden will. Rivalität, Liebesdreieck und klassische Who-is-Who-Verstrickungen. Alles, was ein Shonen Manga aus den 90ern braucht! Der Band ist der Auftakt einer witzigen, wie actionreichen Reihe. Trotz des Alters macht er noch immer unglaublich Spaß und selbst bei kompletter Unkenntnis des Sports eine klare Leseempfehlung. Da es sich bei „SLAM DUNK“ um einen Shonen (Leserkategorie: männliche Jugendliche) handelt, sollten sich interessierte den ersten Band zum Probelesen holen. Für alle Fans von Sportmanga oder Interessierte für Mangageschichte ist „SLAM DUNK“ ein MUSS!

~ Florian aus Oldenburg ~

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