iKiosk und die Welt der digitalen Produkte bei Schweitzer

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Schweitzer hat viele eigene Produkte, am Anfang meiner Ausbildung hatte ich Schwierigkeiten alle zu überblicken. Da gibt es:

Schweitzer Mediacenter: gestartet als Absprungplattform in die jeweiligen lizensierten Datenbanken des Nutzendens mit singel sign on. Inzwischen sind verschiedene Funktionen hinzugekommen

eBook Central (Powerd by ProQuest): wie der Name schon verrät eine Plattform, um eBooks zu leihen, mieten oder zu kaufen

Schweitzer Verkündungsdienst: Tut auch so ziemlich das, was der Name sagt; da werden für die kommunale Verwaltung wichtige Verkündungsblätter verschickt.

Zeitschrifteninhaltsdienst: Ein Service der die Inhaltsverzeichnisse von Fachzeitschriften an Kunden verschickt, die diesen Service abonniert haben.

Connect: Webtool um über die Nutzung der Schweitzer Produkte verwalten und überblicken zu können

iKiosk: Verlagsübergreifender online „Kiosk“ zum Lesen von ePaper.

Durch die Azubi-Woche, die in Berlin stattfand und vom Berliner Standort und dem iKiosk gehostet wurde, hatte ich die Möglichkeit einen Teil des iKiosk Team sowie das Produkt besser kennen zu lernen. In einem Workshop wurden wir vor die Aufgabe gestellt „Wie der iKiosk mittels KI besser werden könnte“ das Ganze bitte im Design-Thinking Ansatz: „Dem Nutzenden ein Nutzen“. Für mich war es das erste Mal, dass ich Teil eines solchen Projektes wurde. Es war echt spannend und wir kamen auch gut in den Flow. Ich denke nicht nur ich hatte am Anfang etwas Bedenken, ob wir die Aufgabe überhaupt meistern, inklusive „Phototyping“ und Straßenbefragung.

Mehr zu der Azubiwoche und dem Projekt, könnt ihr in Dounias Beitrag lesen: Azubiwoche 2024 in Berlin: Ein unvergessliches Erlebnis! – blau machen (blau-machen.org)

Wieder zurück in München und im Azubialltag blieb mein Interesse geweckt an all den digitalen Produkten die Schweitzer zu bieten hat und über die ich, nach meinem Empfinden noch nicht genug weiß. Also habe ich mal bei einer meiner Ausbilderinnen angefragt, ob ich diese Abteilung eventuell auch durchlaufe. Sie hat sich dran gemacht, angefragt und es möglich gemacht. Nach der Abteilung: Abonnemente war es dann für mich so weit 8 Wochen iKiosk. Ich habe mich sehr gefreut, 8 Wochen, lang genug, um richtig reinzukommen, auch selbst und eigenständig arbeiten zu können, die Verlags Akquise mitzuerleben und Abläufe kennenzulernen. Nun ist Halbzeit: 4 Wochen bin ich schon dabei. Zeit alles Revue passieren zu lassen. Aber von vorne:

Der iKiosk ist vom Axel Springer Verlag ins Leben gerufen worden, um die eigenen Titel als ePaper an einer Seite den lesenden anbieten zu können. Später wurde es dann verlagsübergreifend. Ab 2010 gab es dann eine Kooperative zwischen Axel Springer und Schweitzer Fachinformationen und 2018 hat Schweitzer Fachinformationen den iKiosk ganz übernommen. Inzwischen gibt es über 1000 Titel von mehr als 200 Verlagen. Das Kernteam umfasst sechs Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die von Berlin, Hamburg oder Frankfurt aus arbeiten. Der iKiosk hat u.a. Kooperationen mit der Bundeswehr, TUI und der Deutschen Bahn.

Also alles remote, was die erste Umstellung für mich war, da ich bis jetzt am Standort München eigentlich immer jemanden vor Ort hatte der oder die mich eingearbeitet hat. Damit einher gingen Dailys and Weeklys, Sprint Planings und Meetings über Teams. Ich habe mir über unser eLearning ein Webinar über Scrum angeschaut und OKRs. Am Anfang war das ganz schön viel, langweilig wurde es nicht. Das Team hat mich aber superfreundlich begrüßt und on-boarded, ich war sofort über dabei und wurde mitgenommen in den Support, ins Shop Management und in die Zusammenarbeit mit den Verlagen. Im Weekly z.B. wurde ich nach meinen Top 3 Prios der nächsten Wochen gefragt. (Ist nämlich eigentlich ein Bi-Weekly), da und auch sonst gab es hin und wieder diesen Moment im Kopf von „Hilfe“ – ähnlich vorzustellen wie die Schlussszene von Alles-steh-Kopf 1. Ich konnte Eindrücke sammeln, habe unglaublich viel Hintergrundwissen zu digitalen Diensten, im Allgemeinen und unseren bekommen und das Produktmanagement und Business Development bei Schweitzer kennengelernt. Also unglaublich viel. Es hat etwas gedauert, bis ich nicht mehr das Gefühl hatte zu „schwimmen“ und meine eigenen Aufgaben zwischen den Meetings zu organisieren.

Auch ProQuest eBook Central, Verkündungsdienst, Zeitschrifteninhaltsdienst und das Mediacenter habe ich kennengelernt.

Die nächste Umstellung war auch der technische Aspekt des iKiosks, ich habe nur ein rudimentäres Wissen von allem technischen, mehr so ein was-man-halt-mal-irgendwo-mitbekommen-hat. Tickets von Kunden und Kundinnen die technischen Probleme haben wollten plötzlich von mir eine Antwort. Natürlich wurde mir viel erklärt und nebenbei habe ich mir ein „Google ich später“-Spickzettel geschrieben. Auch über die Zeitung,- Nachrichten.- und Presselandschaft konnte ich viel lernen. Zuletzt, durch die Kooperation mit der Deutschen Bahn, über Französisch, Schweizer und niederländische Zeitungen und Magazine. Die Welt des gedruckten Wortes ist vielfältig und eben auch digital.

Ich freue mich auf die nächsten 4 Wochen

~ Jakoba aus München ~

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