Von April bis Juli war ich zum ersten Mal für meinen Blockunterricht in der Berufsschule. Nach der Zeit im Betrieb musste ich mich erstmal wieder daran gewöhnen, jeden Tag zur Schule zu gehen, mehrere Stunden Unterricht zu haben und für einige Klausuren zu lernen. Am Anfang war es schon etwas ungewohnt. Nach einer längeren Zeit im Arbeitsalltag fühlt sich Schule plötzlich ganz anders an. Nach ein paar Wochen hatte man sich aber daran gewöhnt und der Schulalltag war eigentlich ganz normal. Was mich dabei am meisten überrascht hat: Die vier Monate sind wirklich extrem schnell vorbeigegangen. Gerade als man wieder richtig drin war, war der Schulblock auch schon wieder vorbei.
Natürlich gab es auch mal Tage, an denen der Unterricht etwas anstrengender war. Trotzdem war die Zeit eine gute Abwechslung zum normalen Arbeitsalltag. Man konnte sich voll auf die Schule und die verschiedenen Themen konzentrieren. Außerdem konnte ich einiges lernen, was mir auch im Betrieb weiterhilft. Gerade wenn man bestimmte Inhalte aus der Schule später im Arbeitsalltag wiedererkennt, merkt man, dass das Gelernte tatsächlich einen Nutzen hat. Neben dem Unterricht war es auch schön, die Klassenkameraden regelmäßig zu sehen und gemeinsam durch den Schulblock zu gehen. Gerade bei schwierigeren Themen konnte man sich gegenseitig helfen und Erfahrungen austauschen. Jetzt bin ich wieder im Betrieb und musste mich erstmal wieder an den Arbeitsalltag gewöhnen. Aber auch das ging schneller als gedacht. Nach ein paar Tagen war man wieder drin und die normalen Abläufe waren wieder da. Jetzt geht es im Betrieb weiter, bis zum nächsten Schulblock der Ende November beginnt. Bis dahin heißt es erstmal wieder arbeiten, Erfahrungen sammeln und natürlich weiterlernen
~ Maximilian aus Düsseldorf ~