blau machen

Buchtipp: Jugend ohne Gott

Diese Ausgabe der »Suhrkamp BasisBibliothek« bietet Ödön von Horváths Roman Jugend ohne Gott zusammen mit einem Kommentar, der alle für das Verständnis des Werks erforderlichen Informationen enthält: die Entstehungs- und Textgeschichte, eine Analyse der Wirkungsgeschichte, einen kommentierten Forschungsüberblick, Literaturhinweise sowie Wort- und Sacherläuterungen, zu dem zeit- und ideengeschichtlichen Hintergrund, zu den Motivparallelen und sprachlichen Strukturen des Romans.

Buchtipp: Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues – Ein zeitloser Klassiker über die Schrecken des Krieges, der auch heute noch erschüttert

Mit neuer Materialiensammlung und einem Nachwort des Remarque-Spezialisten Thomas F. Schneider: Im Westen nichts Neues ist Erich Maria Remarques bedeutendster Roman zum Ersten Weltkrieg und eine Schullektüre ohne Verfallsdatum. Das ergreifende Werk schildert eindringlich die Brutalität des Krieges und das Leiden der Soldaten an der Front. Remarques Meisterwerk hat nichts von seiner Wucht und Aktualität verloren.

Buchtipp: Ungleich vereint

Die Diskussion über Ostdeutschland und das Verhältnis zwischen Ost und West flammt immer wieder auf. Sei es anlässlich runder Jubiläen, sei es nach Protesten. Und dennoch gibt es in dieser Debatte keine Verständnisfortschritte. Sie dreht sich im Kreis, auf Vorwürfe folgen Gegenvorwürfe: „Ihr seid diktatursozialisiert!“ – „Ihr habt uns ökonomisch und symbolisch kleingemacht!”

Buchtipp: Ganz unten im System

Unzählige Arbeitsmigrant*innen arbeiten unter teils menschenunwürdigen Bedingungen auf deutschen Baustellen, in Schlachthöfen, als LKW-Fahrer*innen oder als Reinigungskräfte in Hotels und Firmen. Viele von ihnen werden systematisch ausgebeutet. Sascha Lübbe entlarvt das krakenartige Geflecht aus teils kriminellen Firmen, eine Schattenwelt, in der die Grenze zwischen Legalität und Illegalität verschwimmt. In einem aufrüttelnden Buch zeigt er, wie sich Parallelsystem in der deutschen Arbeitswelt etabliert hat. Er lässt Betroffene zu Wort kommen, zeigt, wie sie leben, aber auch, wie sie Widerstand leisten. Und er geht der Frage nach: Wie konnte es soweit kommen?

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