Titel: Ungleich vereint – Warum der Osten anders bleibt
Autor: Steffen Mau
Preis: 18,00 €
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2024
Seitenzahl: 168 S.
ISBN: 978-3-518-02989-3
Verlag: Suhrkamp
Klappentext
Die Diskussion über Ostdeutschland und das Verhältnis zwischen Ost und West flammt immer wieder auf. Sei es anlässlich runder Jubiläen, sei es nach Protesten. Und dennoch gibt es in dieser Debatte keine Verständnisfortschritte. Sie dreht sich im Kreis, auf Vorwürfe folgen Gegenvorwürfe: „Ihr seid diktatursozialisiert!“ – „Ihr habt uns ökonomisch und symbolisch kleingemacht!”
Im November 2024 jährt sich der Mauerfall zum 35. Mal. Bereits zuvor könnte die AfD aus drei Landtagswahlen als stärkste Partei hervorgehen. In dieser Lage meldet sich Steffen Mau mit einer differenzierten Intervention zu Wort. Er setzt sich mit prominenten Beiträgen auseinander und widerspricht der Angleichungsthese, laut der Ostdeutschland im Lauf der Zeit so sein werde wie der Westen. Aufgrund der Erfahrungen in der DDR und in den Wendejahren wird der Osten anders bleiben – ökonomisch, politisch, aber auch, was Mentalität und Identität betrifft. Angesichts der schwachen Verwurzelung der Parteien plädiert Steffen Mau dafür, alternative Formen der Demokratie zu erproben und die Menschen etwa über Bürgerräte stärker zu beteiligen.
Rezension
„Ungleich vereint – Warum der Osten anders bleibt“ bietet eine spannende Analyse der anhaltenden Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Das Buch ist hilfreich dabei, die aktuelle Lage sowie gewisse gesellschaftliche Dynamiken in Deutschland besser verstehen und einordnen zu können.
In meinen Augen handelt es sich um eine aufschlussreiche Lektüre, die ich allen an der Thematik Interessierten empfehlen kann.
~Benjamin aus Frankfurt~
