Titel: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich
Autor: Ronen Steinke
Preis: 14,00 €
Erscheinungsdatum: 31.05.2024
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-492-31975-1
Verlag: Piper
Klappentext
Der Rechtsstaat bricht sein zentrales Versprechen
Das Versprechen lautet, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Aber sie sind nicht gleich. Das Recht hierzulande begünstigt jene, die begütert sind; es benachteiligt die, die wenig oder nichts haben. Verfahren wegen Wirtschaftsdelikten in Millionenhöhe enden mit minimalen Strafen oder werden eingestellt. Prozesse gegen Menschen, die ein Brot stehlen oder wiederholt schwarzfahren, enden hart und immer härter.
Rezension
In seinem Werk „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich“ beleuchtet Ronen Steinke teils spannende, teils erschreckende Zusammenhänge zwischen sozioökonomischen Aspekten und der Rechtspraxis in Deutschland.
Er schildert Sachverhalte und Systematiken, welche die herrschende Ungleichheit von Menschen aus prekären Verhältnissen gegenüber Vermögenden vor der Justiz darlegen.
Hierbei setzt Steinke auf Anschaulichkeit und achtet darauf, dass sein Text auch für Laien leicht verständlich bleibt, wodurch er ein gesellschaftlich relevantes Thema einem breiten Publikum zugänglich macht.
~ von Benjamin aus Frankfurt ~
